Einweihung der neuen Geschäftsstelle Biedenkopf

IHK Hotspot auf dem Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland eröffnet

In einem „Hotspot der Wirtschaftsbildung“, so der Erste Beigeordnete des Landkreises
Marburg-Biedenkopf, Marian Zachow, hat die Biedenkopfer Geschäftsstelle der
Industrie- und Handelskammer (IHK) Lahn-Dill ihr neues Quartier bezogen.
Während einer Feierstunde mit mehr als 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik und
Wissenschaft übergab IHK-Präsident Eberhard Flammer die neuen Räume auf dem
Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in der Hainstraße 103 an
Geschäftsstellenleiterin Saskia Kuhl.
Die Diplom-Geographin bietet mit ihren Kolleginnen Claudia Wagner, Elke Reich-Koch,
Andrea Kraft und Inna Strassheim unter dem Dreiklang „bündeln, bilden, beraten“ das
gesamte Portfolio der Aufgaben der IHK Lahn-Dill an. Arbeitsschwerpunkte in
Biedenkopf sind die Standortpolitik und die Bildung.
Gerade für dieses wesentliche IHK-Standbein hätten die neuen Räume im Schnittpunkt
zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung das ideale Umfeld, sagte Eberhard
Flammer mit Blick auf die direkten Nachbarn der IHK-Geschäftsstelle – der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) sowie der Beruflichen Schulen Biedenkopf. Denn die berufliche Ausbildung mache den größten Teil des IHK-Engagements aus.
Bereits im Jahr 1948 hatte die damalige Industrie- und Handelskammer zu Dillenburg in Biedenkopf eine Geschäftsstelle etabliert: „Mit großem Erfolg“, sagte Eberhard Flammer, „und wir sind zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen wird.“ Präsident Flammer betonte zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf bei der Suche nach einem neuen Domizil.
„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, betonte Marian Zachow, „auch der Politik
geht es darum, die besten Köpfe der Region zusammen zu führen.“ Es gebe in
Deutschland kein vergleichbares Projekt, das Wirtschaft, Hochschule und schulische
Bildung so unmittelbar zusammenführt: „Hier können neue Energien und Ideen generiert werden.“