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NEU IN 2012

Arbeitsschwerpunkte 2012 der IHK Lahn-Dill

Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2012 festgelegt

Energie und Rohstoffe für morgen - so lautet das Jahresthema 2012. Auf dieser Grundlage hat die IHK Lahn-Dill ein Projekt-Paket geschnürt, mit dem die Unternehmen der Region in ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden.

Projekt: Wie leben wir morgen?

Demnach werden unter dem Leitziel der „Stärkung der Innovationskraft“ sechs Leitprojekte Schwerpunktthemen bilden. Im Rahmen des Projektes „Wie leben wir morgen?“, eine Fortführung aus dem Jahr 2011, wird 2012 eine Broschüre unter dem Titel „Wie leben wir morgen?. . .in den Kommunen“ erstellt. Sie enthält eine einzigartige Datensammlung der kommunalen Aktivitäten dem demografischen Wandel zu begegnen und präsentiert die Angebote von IHK und der Wirtschaft. Im darauffolgenden Jahr sollen in einer Fortführung der Broschüre Aspekte der Wirtschaft in den Vordergrund gerückt werden. Die Broschüre „Wie leben wir morgen? . . . in der Wirtschaft“ wird aufgrund von Interviews mit rund 15 Unternehmen der Region, anknüpfend an die Untersuchung der Universität Gießen zur Studie „Standortbedingungen und Standortperspektiven der Wirtschaftsregion“ (die LahnDill berichtete), erfolgen.

Personalentwicklung im Zeichen der Demografie

Als weiteren zentralen Schwerpunkt wird sich die IHK Lahn-Dill der Weiterbildungsberatung: Personalentwicklung im Zeichen der Demografie widmen. Langfristig sollen die Betriebe in die Lage versetzt werden, ihren Weiterbildungsbedarf selbst zu ermitteln und passende Lehrgänge und Anbieter aus zu wählen. Die IHK Lahn-Dill will dies durch aktivierende Weiterbildungsberatung und den Aufbau eines Arbeitskreises Personalentwicklung aktiv unterstützen. Als ersten Schritt dorthin wird die IHK im Jahr 2012 Gespräche mit Personalleitern und –entwicklern in den Unternehmen führen. Das Projekt hat eine langfristige Perspektive.

Schnelles Internet für Alle

Das Projekt „Schnelles Internet für Alle“ läuft bereits seit 2009 und soll auch 2012 fortgesetzt werden (die LahnDil Wirtschaft berichtete). Die IHK wirkt im Lahn-Dill-Kreis  im Steuerungsgremium mit, das alle wesentlichen Maßnahmen koordiniert. Nach jetzigem Planungsstand ist davon auszugehen, dass in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill im Jahre 2012 mit dem Beginn von Baumaßnahmen für die Glasfaserverkabelung begonnen wird. Im Landkreis Gießen, zu dem die IHK-Kommunen Biebertal und Wettenberg zählen, laufen die Bauarbeiten bereits in zwei Modellkommunen.

Verkehrsanbindung Hinterland

Eine bessere Verkehrsanbindung ist für die Unternehmen im westlichen Landkreis Marburg-Biedenkopf für die derzeitige und künftige Standortsicherung und -entwicklung erforderlich. Die aktuell schlechte Anbindung hat bereits heute Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen der Unternehmen. Die von der IHK Lahn-Dill mitinitiierte und finanzierte Machbarkeitsstudie „Bundesfernstraße zwischen Krombach und dem Hattenbacher Dreieck“ aus 2007 zeigte zwar Lösungen auf. Der Bund hat jedoch beschlossen, aufgrund eines ungünstigen Nutzen-Kosten-Verhältnisses auf diese Verkehrserschließung zu verzichten. Das Land Hessen hat sich dieser Entscheidung angeschlossen. Dennoch wird die IHK Lahn-Dill eine weiträumige Anbindung als Langfristlösung weiter verfolgen. Ziel ist es, diesen Handlungsbedarf durch geeignete Aktionen 2012 auch politisch zu manifestieren.

Industrie zum Anfassen

Die Industrie ist die tragende Säule der Wirtschaftsregion Lahn-Dill. Um dies zu verdeutlichen, sollen der Öffentlichkeit, vor allem aber auch den Schülern und Studenten, Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzsuchenden, die Industrie in verschiedenen Projekten und Events näher gebracht werden. In anderen Regionen sind Projekte wie beispielsweise die „lange Nacht der Industrie“ erfolgreich durchgeführt worden.

Auszug Bericht in LDW Augabe 12/2011

DOKUMENT-NR. 74531

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